Die Digitalisierung brachte nicht nur optimierte, schnellere Prozesse und internationale Teams hervor – viele Berufsbilder, die heute Normalität sind, gab es vor 15 Jahren noch nicht. Das bestätigt auch eine aktuelle Umfrage, die im Rahmen des 15-jährigen Jubiläums unter XING Mitgliedern durchgeführt wurde. 15 Prozent der Befragten sind heute in Berufen tätig, die erst nach 2003 entstanden sind. Ganze 32 Prozent glauben, dass es ihren Beruf in 15 Jahren nicht mehr in der aktuellen Form geben wird. Der Trend geht ab von analogen, hin zu digitalisierten Berufen.

Das Klischee „Nerd“ stimmt in der Digitalbranche allerdings schon lange nicht mehr: Heute werden neben den klassischen Entwicklern auch beispielsweise Produkt- und Projektmanager und Social-Media Spezialisten gesucht. Ob Online-Essensbestelldienst, virtuelle Trainings oder Online-Shopping. Die digitale Joblandschaft ist so vielfältig wie nie.

Neue Wege gehen

Die Kehrseite des Branchenbooms ist der große Mangel an qualifizierten Fachkräften. Dort setzt Duygu Cebiroglu, Projektmanagerin der Initiative „Tech In the City“, an. Sie veranstaltet für Mitarbeiter der Bundesagentur für Arbeit und des Jobcenters regelmäßig Ausflüge in Tech-Unternehmen, um für die gegenseitigen Bedürfnisse zu sensibilisieren.

Vor eineinhalb Jahren gestartet und kurz vor der Vereinsgründung, engagiert sich „Tech in the City“ für die Beseitigung des Fachkräftemangels in der Digitalbranche. Dabei setzt das Team direkt da an, wo Informationen fehlen: In den Behörden. Zusammen mit diversen Partnern sorgen sie so für ein Umdenken in der Branche.

Dabei geht es insbesondere darum, neue Wege zu gehen, um Mitarbeiter zu finden und bestehende Arbeitnehmer an das Unternehmen zu binden.

Wie das funktionieren kann, zeigte XING. Als erstes von drei Tech-Unternehmen in Hamburg empfing XING die 40 Gäste der Bundesagentur für Arbeit und des Jobcenters in seinem Office in der Dammtorstraße.

Die Arbeitswelt mitgestalten

XING setzt sich für eine bessere Arbeitswelt ein, in der den Mitarbeitern mithilfe von Benefits, flexiblen Arbeitszeitmodellen, der Möglichkeit eines Sabbaticals und vielen weiteren Maßnahmen ein angenehmeres Arbeitsleben ermöglicht werden soll.

Damit davon nicht nur die eigenen Mitarbeiter profitieren, veranstaltet XING regelmäßig kleine und größere Konferenzen im deutschsprachigen Raum, wie die New Work Experience, um den New-Work-Gedanken in die Gesellschaft zu tragen und die Arbeitswelt von morgen mitzugestalten – dies auch vor dem Hintergrund einer gesellschaftlichen Verantwortung als berufliches Netzwerk.

Diese Verantwortung zeigt sich auch beim „XING Mentor Month“. Die von den Mitarbeitern ins Leben gerufene Initiative soll Geflüchteten mit akademischem Hintergrund einen Eintritt in den deutschen Arbeitsmarkt ermöglichen. In einer vierteiligen Workshop-Reihe werden Teilnehmer dabei unterstützt ihr XING Profil anzulegen, Bewerbungsunterlagen zu erstellen und im Rahmen von Workshops kulturelle Unterschiede im Berufsleben kennenzulernen. Teilnehmer der Workshops bereiten sich außerdem auf verschiedenste Situationen im Vorstellungsgespräch vor.

Davon zeigten sich auch die Gäste der Veranstaltung sehr beeindruckt. Im Anschluss ergab sich eine rege Diskussion und der Wunsch, gemeinsam Möglichkeiten zu erarbeiten, die künftig die Integration von Flüchtlingen fördern.

Der Mentor Month ist Teil des Corporate Social Responsibility Engagements von XING. Mehr zu unserer Nachhaltigkeitsstrategie und weiteren Initiativen erfahren Sie unter: https://corporate.xing.com/de/verantwortung/