Du bist jetzt 10 Jahre bei XING – bist du nicht gelangweilt?

Nein. Ich habe bei XING angefangen, da hieß das Unternehmen noch openBC und hatte ungefähr 75 Mitarbeiter. Nun sind wir international aufgestellt und haben fast 1000 Mitarbeiter. Ähnlich ist mein Bereich gewachsen: von 2 auf 13 Mitarbeiter, von zwei Servern auf knapp 200 virtuelle Maschinen. XING war nie ein statisches Unternehmen und deshalb empfinde ich es auch nicht als langweilig.

Was hast du denn in den letzten zehn Jahren gemacht?

Im Jahr 2007 habe ich als Systemadministrator bei XING angefangen. Dinge, die heute obligatorisch sind, haben wir damals initial implementiert: Fileserver, E-Mail, Telefonie, VPN etc.

2008 wurde mir angeboten, als Teamleiter die IT bei XING zu verantworten und weiter aufzubauen. Und genau das mache ich bis heute. Ich habe ein fantastisches Team und eine moderne, stabile IT aufgebaut.

Was hat sich denn in deiner Zeit verändert?

Am Anfang war es ein klassisches Start-Up: kurze Entscheidungswege und viel Geschwindigkeit. Zudem hat man viel ausprobiert. Auf der anderen Seite fehlten Prozesse und eine Vision. Hier haben wir nachgebessert ohne die ursprünglichen Werte zu verlieren. Das fühlt sich immer noch gut an.

Was macht XING als Arbeitgeber für dich aus?

Da gibt es viele Aspekte zu betrachten. Mir persönlich gefällt es, dass im Unternehmen vieles die Handschrift meines Teams trägt: egal wo man sich im Unternehmen bewegt, irgendwo steht immer ein Stück Technik, welches mein Team verantwortet. XING überträgt mir Verantwortung und anspruchsvolle Aufgaben, erlaubt mir aber gleichzeitig auch mal Fehler zu machen. Das schätze ich sehr.

Warum kommst du heute immer noch gerne ins Büro?

Neben den genannten Aspekten ist es primär mein Team: Wir haben Spaß bei der Arbeit!

Welchen Rat würdest du XING-Neulingen geben?

Ab und an erlebe ich, dass hier auf ganz hohem Niveau geklagt wird. Neulingen würde ich raten, sich davon nicht anstecken zu lassen, sondern konstruktiv damit umzugehen.

Und zum Abschluss: erzähl uns doch mal eine XING-Anekdote!

Da muss ich spontan an ein größeres Meeting denken. Ich saß neben dem VP Engineering, der irgendwann anfing, „sein“ Smartphone mit Speichel zu reinigen. Das alleine ist schon komisch (nicht unbedingt im Sinne von humorvoll), nur war es eben nicht sein Smartphone, sondern meins. Meiner bewusst laut gestellten Aufforderung, mein Smartphone bitte nicht weiter „zu reinigen“, kam er zwar nach, das Meeting war dann aber wegen Lachens nicht mehr zu retten.