Kaja Otto am 04.06.2012 um 12:55Uhr MEZ
Anmerkung der Redaktion: Wir freuen uns über diesen Gastbeitrag von Kaja Otto, Networking-Expertin und freie Trainerin. Studenten, die ihren „Networking-Crashkurs“ nicht live bei einem Absolventenkongress 2012 verfolgen können, stellt Kaja Otto ihre Präsentation in Auszügen hier und in weiteren Folgen im XING-Blog vor.
Ich habe schon ein Facebook-Profil, brauche ich noch ein professionelles XING-Profil? Meine Antwort ist: Ja. Wer sich potentiellen Arbeitgebern präsentieren möchte, wer sich beruflich vernetzen möchte, legt am besten schon als Student die Grundlage. Mit einem professionellen Online-Profil fängt alles an. Doch wie fülle ich mein XING-Profil optimal aus? Für Studenten und Absolventen gibt es eine ganze Reihe praktischer Tipps, die ich für meinen „Networking-Crashkurs“ einmal zusammengetragen habe:
1. Das Foto:
Gebäude und Landschaften, eure Freunde – was Fotos in anderen Netzwerken interessant macht, ist hier fehl am Platz. Ladet ein Porträtfoto hoch, auf dem ihr freundlich und professionell wirkt. Man soll euch bestenfalls auch noch erkennen, wenn euer Foto als daumennagelgroßes Icon angezeigt wird.
2. Ich biete & Ich suche:
Oft höre ich von Studenten: Was habe ich denn zu bieten? Ich hab doch noch gar nichts gemacht? Doch! Unter „Ich biete“ könnt ihr z.B. die Spezialgebiete eures Studiums eintragen, das Thema eurer Bachelorarbeit, ihre Praktika und eure Studentenjobs. Was ihr hier eintragt, schärft euer berufliches Profil. Bei „Ich suche“ dann entsprechend: Sucht ihr einen Praktikumsplatz? Ein Thema für eure Diplomarbeit?
3. Interessen & Organisationen:
Durch eure Interessen und falls vorhanden auch durch eure Mitgliedschaft in Organisationen werdet ihr als Person greifbarer. Habt ihr Hobbies? Treibt ihr Sport? Seid ihr in einem Verein oder Studentenverbund aktiv? Tragt es ein – so bietet ihr Gleichgesinnten Anknüpfungspunkte zur Kontaktaufnahme. Hier geht es um’s Netzwerken!
4. Berufserfahrung
Auch wenn ihr euren ersten richtigen Job noch vor euch habt: Hier könnt ihr gerne sämtliche Praktika, Studentenjobs und auch Auslandsaufenthalte eintragen. Damit seid ihr gut aufgestellt!
5. Referenzen & Auszeichnungen
Eure Ehrenurkunde bei den Bundesjugendspielen muss hier nicht unbedingt rein – aber wenn ihr eine studentische Auszeichnung erhalten habt oder ein Stipendium, dann ist hier Platz dafür.
6. Ausbildung & Qualifikationen
Hier tragt ihr eure Hochschule und zusätzliche Qualifikationen wie Sprachen, Computerkurse oder Ähnliches ein.
7. Für Fortgeschrittene: „Über mich“-Seite und Mitteilungsfeld
Wer noch ein bisschen mehr über sich erzählen möchte, dem empfehle ich, zusätzlich eine „Über mich“-Seite anzulegen, die dann als Extra-Teil des XING-Profils aufgerufen kann. Wollt ihr euch ein individuelles Webprofil zulegen, zu dem ihr verlinken könnt, geht das einfach und schnell geht das mit dem kostenfreien Programm about.me – damit habe ich auch meine eigene „Über mich“-Seite erstellt. Das Feld „Was möchten Sie Profilbesuchern“ mitteilen gibt euch die Möglichkeit, den Leuten, die euer Profil aufrufen, etwas Aktuelles über euch zu erzählen. Ich höre oft: Was soll ich da bloß schreiben? „Genehmige mir gerade ein Bierchen in der Sonne“? Passt nicht so richtig. Hier interessiert alles, was im weitesten Sinne mit eurer studentischen und beruflichen Identität zu tun hat. Das kann ein Thema sein, auf das ihr bei den Recherchen für eure Abschlussarbeit gestoßen seid, ein Buch, das euch gerade beschäftigt oder eine Nachricht wie „Gerade interessanten Vortrag von Kaja Otto zum Thema Networking gehört“
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In diesem Sinne, bis zum nächsten Mal! Bei meinem nächste Beitrag hier im XING-Blog dreht sich übrigens alles um die Dos & Don’ts bei der Online-Kontaktaufnahme.




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