Wir freuen uns, jetzt mitzuteilen, dass die Gruppe der Piratenpartei wie bereits angekündigt auf unserem Portal zur Bundestagswahl 2009 soeben live gegangen ist. Sie erreichen die Community, ebenso wie die Gruppen aller anderen im Bundestag vertretenen Parteien, über unsere Microsite, oder direkt über diesen Link. Dort können Sie der Partei ab sofort nun auch im Wahlbarometer Ihre Stimmen geben. Wir haben das Wahlbarometer aufgrund der nun veränderten Abstimmungsmöglichkeiten außerdem neu gestartet.

Aktualisiert: Unsere Microsite zur Bundestagswahl 2009.

Aktualisiert: Unsere Microsite zur Bundestagswahl 2009.

Für allgemeine, parteiübergreifende politische Diskussionen laden wir Sie herzlich in die Politik-Gruppe auf XING ein. Wir bedanken uns herzlich für Ihr bisherigen und zukünftiges Feedback.

Weitere aktuelle Informationen erhalten Sie auch über unseren Twitter-Account.


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Kommentare
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Benedikt Schmidt on 07.08.2009 at 10:06h CET

Vielen Dank auch an dieser Stelle an eure schnelle Reaktion!
Ich denke der Zulauf spricht Bände und gibt nach den etwas holprigen letzten Tagen auch ein bischen Aufmerksamkeit an die Xing Plattform zurück.
Besonderen Dank gilt der Frau Kutzleben die sich sehr engagiert hat um dieses dann heikel gewordene Projekt gekümmert hat.

Als Pirat freue ich mich auf heisse Diskussionen wie wir in diesem Land wieder vorwärts im Sinne der Menschen kommen und schließe mit der Behauptung:

“Das Betriebssystem Deutschland/Demokratie braucht ein Update, und die Piratenpartei ist die IT-Abteilung dazu”

http://www.xing.com/net/piratenpartei

David Winter on 07.08.2009 at 11:47h CET

XING hat nach mehreren Tagen Protest, Diskussion und Negativecho in Medien und Blogs der derzeit immens populären Piratenpartei ein eigenes Forum im Rahmen von wahl.xing.com zugestanden – so weit, so flott.

Szenenapplaus für schnelles Reagieren – die Diskussionen und modernisierten Wahlbarometer-Zwischenstände dürften spannend werden.

Andererseits:

Ich weiß, dieser Wunsch wird in der Wiederholung nicht origineller – aber warum keine Foren für alle zur Bundestagswahl zugelassenen Parteien?

Ich habe hier auf XING und in diversen Pressemeldungen immer wieder gelesen, dass XING keine Plattform für “radikale” Parteien bieten wolle.

Das ist ein schöner, markiger Satz. Was ich bislang vermisse, ist eine tragfähige *Definition* dieses Begriffs. Einen, zu dem das Unternehmen steht.

Man werfe einen Blick auf http://de.wikipedia.org/wiki/Bundestagswahl_2009#Parteien . Hier werden nicht nur RotDunkelrotSchwarzGelbGrün, sondern insgesamt 27 Parteien genannt – so viele wie noch nie zuvor. Es gibt also offensichtlich in diesem Land eine Menge Menschen, die sich von den etablierten Parteien nicht mehr repräsentieren lassen wollen.

Der Bundeswahlausschuss hat alle diese Parteien zugelassen.

Das Unternehmen XING jedoch befindet nur eine Reihe von Parteien (eben die im Bundestag in Fraktionsstärke vertretenen sowie die als “Ausnahme” nachgereichten Piraten) eines eigenen Diskussionsforums für würdig.

Was weiß XING über den demokratischen Prozess und die Kompatibilität der genannten Parteien zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung, das dem Bundeswahlleiter entgangen ist?

Anders gefragt: Warum traut XING (ein Unternehmen, dessen Kunden/User vermutlich einen signifikant höheren Bildungsgrad haben als der Durchschnittsdeutsche) seinen Nutzern nicht zu, alle politischen Parteien und Strömungen mit deren Vertretern zu diskutieren?

Ich denke, wir sind hier kein Kindergarten. Nichtsdestotrotz werden wir so behandelt. Und dazu hätte ich gerne ein konkretes, ehrliches Statement.

(Selbstverständlich ist mir die Antwort auf diese Frage klar: Weil eigentlich niemand der NPD und den anderen braunen Rattenfängern ein Forum bieten will. Das ist im Anspruch verständlich. Aber es beleidigt nicht nur die Intelligenz der XING-Nutzer, wenn ihnen durch politisch korrektes Vorsortieren diese Entscheidung abgenommen wird. Es belegt leider auch eine der verführerischen Thesen der Radikalen: Dass der politische Mainstream gerne von Demokratie redet, so lange dies nicht zur Aufnahme neuer Mitglieder in den Club “Politische Verantwortung” führt.)

Damit wir uns richtig verstehen: Ich bin ein erklärter Gegner des rechten wie linken politischen Extremismus. Aber sich per Hausrecht der politischen Diskussion zu entziehen, ist nicht mein Verständnis von demokratischer Diskussionskultur.

Ich kann mich leider noch gut erinnern, wie die Grünen Anfang der Achtziger ausgelacht wurden. “Mit den Schmuddelkindern wollen wir nicht spielen” war der Tenor der meisten politischen Wortmeldungen.

Es wäre schön, wenn sich im frühen 21. Jahrhundert die politische Landschaft etwas erwachsener zeigen würde.

Hier also die erneute Bitte: Gebt den klugen Köpfen jenseits des Establishments Gelegenheit, sich zu äußern. Und erlaubt den Idioten, sich vor Publikum zu demaskieren.

Parkrocker on 07.08.2009 at 12:36h CET

Ach Leute, das ist doch nicht euer Ernst… :D
Ich habe testweise heute morgen dutzende Stimmen für eine Partei abgegeben. Das Ergebnis eures Barometers lässt sich nach Löschung der privaten Daten im Browser beliebug manipulieren. Ihr überprüft ja nichtmal die IP. Aussagekraft gleich null, Anleitung für Interessierte hier http://parkrocker.com/wie-man-das-wahlbarometer-bei-xing-manipuliert/ und gleich sicher auch massenhaft bei Twitter.
Gerade von euch hätte ich mehr als dieses technisch laienhafte Vorgehen erwartet… ^^

Politik-Gruppen lesbar für alle? on 07.08.2009 at 12:41h CET

Erst mal geben ich dem Kommentar von David 100% Zustimmung. Vielleicht sind einige Argumente der von Xing ausgeschlossenen Parteien ja zumindest diskussionswürdig.
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Weiter würde ich mir wünschen, das alle Politikgruppen zumindest für alle eingeloggten Xing-Mitgliedern uneingeschränkt lesbar sind.
Um zu lesen was in der CDU Gruppe geschrieben wird, müsste man dort erst Mitglied werden, das sollte bitte geändert werden, oder gibt es da was zu verbergen?

Kim on 08.08.2009 at 10:41h CET

Entweder demokratsch oder gar nicht.
Ich sage als PIRAT, dass auch die NPD eine Gruppe haben muss und all die anderen Parteien, die man WÄHLEN kann.

Die Vorauswahl von XIng hat was von Diktatur und ist super peinlich.

Simon Lange on 08.08.2009 at 11:26h CET

Meinungsfreiheit bedeutet das auch “falsche” und dumme Meinungen geäußert werden dürfen. Wer ein vermeintliches “Bundestagswahlportal 2009″ betreibt, muss konsequenterweise auch ALLE Parteien objektiv und gleichberechtigt behandeln, welche offiziell für die Bundestagswahl zugelassen wurden. Es darf dabei keine Rolle spielen welche Parteien man davon mag oder nicht mag. Auch spielt es keine Rolle wer VOR der Wahl im Bundestag vertreten ist. Schließlich geht es um die anstehende Wahl und nicht um die vergangene vor 4 Jahren.

Simon

Tom on 13.08.2009 at 10:09h CET

In der Theorie stimme ich Euch voll und ganz zu – in der Praxis muss man aber wohl davon ausgehen, dass hier der nächste Sturm der Entrüstung losbricht, wenn man der NPD eine Plattform bietet… ich erinnere da nur an die nicht endende Diskussion zum Thema Parteiverbotsverfahren…

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