Ein großer Teil der XING-Kommunikation findet in den über 26.000 Gruppen auf unserer Plattform statt. Mein Kollege Christian Burtchen übernimmt regelmäßig Streifzüge durch die Gruppenwelt, klärt über Sport, Musik, Esskultur oder Windows und Apple auf. Gruppen eignen sich ideal, um Know-how in einem Gebiet zu demonstrieren, Informationen zu erhalten oder um neue Kontakte und potenzielle Geschäftspartner zu finden. In dieser mehrteiligen Reihe möchte ich Ihnen aufzeigen, wie Sie sowohl als Mitglied als auch Gründer und Moderator die XING-Gruppen optimal nutzen können.
Gezielt Gruppen finden und Ihnen beitreten
Alle Gruppenfunktionen stehen Basis- wie Premiummitgliedern gleichermaßen zur Verfügung. Die Mehrheit der Gruppen finden Sie, wenig überraschend, unter dem entsprechenden Eintrag in unserer Navigationsleiste.
Wenn Sie noch in keiner Gruppe Mitglied sind, kommen Sie über „Gruppen” direkt auf die Auswahlmöglichkeit „Alle Gruppen” . Hier können Sie unter bestimmten Kategorien nach besonders interessanten Gruppen Ausschau halten.
Besonders hilfreich ist die Suche nach „Sprachen” , oder, unter den einzelnen Kategorien, die Suche nach den größten Gruppen.
Auf der „Alle Gruppen” Seite werden Ihnen außerdem jeweils die Mitgliedschaften eines Kontaktes eingeblendet – vielleicht ist da ja etwas für Sie dabei? Ganz unten auf der Seite finden Sie die beliebten Boxen „größte” und „neue” Gruppen auf XING.
Scheuen Sie sich nicht, Gruppen beizutreten, die möglicherweise sehr privaten Belangen dienen. Sie haben die Möglichkeit, die Sichtbarkeit solcher oder einzelner Gruppe in Ihrem Profil unter „Gruppensichtbarkeit bearbeiten” auszublenden – aber dazu gerne mehr in einem der nächsten MaximiXING Specials.
Sollten sie bereits Mitglied in mindestens einer Gruppe sein, finden Sie unter „Meine Gruppen” eine Liste der eigens moderierten und besuchten Gruppen, sowie einige weitere Informationen wie z.B. die Boxen „größte”, „aktivste” und „neue” Gruppen ganz unten auf der Seite.
Gemerkte Gruppen finden Sie dort übrigens ebenfalls – man will ja nicht immer gleich Mitglied werden und manchmal auch nur eine Gruppe zu einem späteren Zeitpunkt weiterempfehlen.
Aktivität – das richtige Maß
Allgemein gilt: Treten Sie Gruppen bei, an deren Thema Sie Interesse haben und in die Sie sich zumindest zeitweilig auch aktiv einbringen wollen. Das heißt nicht, dass Sie sich verpflichtet fühlen sollten, im 48-Stunden-Rhythmus Artikel mit bisher unveröffentlichtem Fachwissen zu posten – insbesondere wenn Sie eher in einer Gruppe sind, um von entsprechendem Wissen zu profitieren. Das Mitlesen in einer Gruppe ist ebenfalls eine Aktivität, das wird leider manchmal von dem einen oder anderen überdurchschnittlich engagierten Moderator übersehen.
Ihre „Anwesenheit” in der Mitgliederliste reicht Ihnen unter Umständen sogar aus, um zum Beispiel für Ehemaligentreffen ihrer Universität erreichbar zu sein. In dieser Liste lassen sich auf der anderen Seite immer interessante neue und alte Kontakte finden – in jedem Fall haben Sie ja bereits eines gemeinsam!
Zurück zu der Frage der Aktivität: Ein Abstecher in die Vorstellungsrunde gehört schon zum guten Ton. Wenn Sie eine Frage haben, bei der Ihnen die anderen Mitglieder womöglich mit Rat und Tat zur Seite stehen können: Stellen Sie diese (und bedanken Sie sich bei einer erfolgreichen Antwort). Das kommt gut an und man bleibt im Gedächtnis. Niemand erwarten von Ihnen, dass Sie Stunden und Tage in der Gruppe verbringen und Essays schreiben.
Umgekehrt gilt, wann immer Sie in einer Diskussionen einen sachlichen Beitrag leisten können: Tun Sie’s! Das hat für Sie entscheidende Vorteile:
- Sie werden als hilfsbereiter Mensch wahrgenommen und demonstrieren soziale Kompetenz
- Sie demonstrieren fachliche Kompetenz und können Sie sich so erfolgreich für mögliche Kunden präsentieren ein Erfolgsrezept vieler XING-Nutzer
- Sie tragen dazu bei, dass sich Geben und Nehmen in einem Netzwerk aufwiegen, die Gruppen damit insgesamt an Attraktivität und mithin an potenziellen Mitgliedern, Aktivität und Know-how gewinnen
Es kommt übrigens auch gut an, wenn man seine Kontakte in für sie relevante Gruppen einlädt. Das praktische Formular dazu und die Links zu allen Ihren Gruppen finden Sie unter „Gruppen” -> „Gruppen-Einladungen”.
Privates und Öffentliches
Ob eine Gruppe und die darin verfassten Diskussionsbeiträge öffentlich zugänglich sind, lässt sich direkt auf der jeweiligen Startseite entnehmen.
Wenn Sie in einer öffentlichen Gruppe schreiben, aber dabei nicht außerhalb der Plattform namentlich erkannt werden wollen, deaktivieren Sie die Option „Meine Artikel in öffentlichen Gruppen können in Suchmaschinen gefunden werden.” In den Privatsphäre-Einstellungen. Allerdings gehen andere Mitglieder dann davon aus, dass Sie nicht zitiert werden möchten (eine Auswirkung dieser Einstellung) und werden sie wohl nicht bei Ihrem Namen ansprechen. In den meisten Gruppen hat es sich eingebürgert, dann mit „copy & paste” zu zitieren, und den Verfasser mit seinen Initialen anzusprechen.
Übrigens können Sie neue Beiträge innerhalb einer bestimmten Gruppe oder eines Forums auch abonnieren und so komfortabel Hinweise auf neue Artikel Forenbeiträge erhalten. Die Abonnements können Sie in den betreffenden Gruppen und Foren direkt aktivieren und über „Gruppen” -> „Gruppen-Abonnements” verwalten.
Des Weiteren können Sie RSS-Feed aus einer öffentlich sichtbaren Gruppe abonnieren und so offline lesen, was es Neues gibt.
Auch wenn in den Gruppen selbst kein Unterschied besteht: Eine besondere Finesse, speziell für Premiummitglieder, gibt es noch. Die Powersuche für „Mitglieder, die in denselben Gruppen sind wie ich” ist ein guter Indikator für Menschen mit den gleichen geschäftlichen oder privaten Interessensgebieten, die sich möglicherweise als Kontakt anbieten. Selbstverständlich werden hier nur die Gruppen angezeigt, die unsere Mitglieder öffentlich zeigen. Übrigens gibt es auch einen Gruppentyp, der nicht über die Profile oder suche sichtbar werden kann. Die Gruppen-Hülle kann man als Nicht-Gruppen-Mitglied nur dann sehen, wenn man den Link zu der Gruppe erhalten hat oder eingeladen wurde. Der Hintergrund dafür sind Themen und Gruppen auf XING, welche lieber ein wenig anonymer bleiben möchten, wie zum Beispiel einige Top-Führungskräfte-Gruppen.
In der nächsten Ausgabe werde ich mich mit den Möglichkeiten der Gruppengründung und -Moderation befassen. Falls Sie Fragen, Wünsche oder Anregungen haben, hinterlassen Sie einfach einen Kommentar unter diesem Beitrag.




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http://blog.xing.com/2009/05/maximixing-gruppenarbeit-1-%e2%80%93-gruppen-optimal-nutzen/trackback/
[...] Newsletter von Joachim Rumohr las ich einen Hinweis auf eine Artikelserie im XING-Blog, in der Silke Schippmann erläutert, wie man eine XING-Gruppe am besten nutzt, wie man selbst eine Gruppe gründet und wie [...]
XING-Gruppen nutzen, gründen, moderieren | Monika BirknerLesen Sie mehr in
Recorded on 19.06.2009 at 20:21h CET
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Liebe Frau Schippmann,
vielen Dank für die ausführliche Schilderung/”Bedienungsanleitung” zu den Xing-Gruppen.
Bzgl. der Überschrift “Gruppen optimal nutzen” Fehlt allerdings noch ein wesentlicher, seitens Xing umzusetzender Punkt:
die Anzahl inhaltlich doppelter Gruppen muss dringend reduziert werden.
Nahezu täglich erhalte ich Einladungen in Gruppen, die in exakter Form (oder als Forum einer bereits bestehenden Gruppe) bereits bestehen.Natürlich: Qualität sorgt für natürliche Selektion. Aber bis es soweit ist sorgen zu viele (”doppelte”) Gruppen für eine Termin- und Einladungsschwemme. Meiner Meinung nach eine der Ursachen dafür, dass von Mitgliedern so oft so nachlässig mit Termineinladungen umgegangen wird: es gibt zu viele davon.
Ich plädiere ausdrücklich dafür, dass der Moderatorenstatus einen höheren Mitgliedsbeitrag nach sich zieht (bevor Gruppen wie “angstfreies Töpfern”, “jonglieren mit brennenden Eichhörnchen” und “Klöppeln in der Nordheide” Einzug halten. Denn ein effektiver Moderator hat einen Mehrwert durch die Gruppe: Bekanntheitsgrad. Dieser darf gern mehr kosten – zu Gunsten der Qualität.
Qualität statt Quantität ist für die optimale Nutzung der Gruppen unbedingt nötig!
Danke für Ihre Aufmerksamkeit; viele Grüße
A. Vincent Schmidt
Den XING-Beitrag finde ich sehr gut und habe ihn direkt in unserer Gruppe in einem Thread verlinkt, in dem wir über die optimale Gruppenarbeit mit dem Focus auf Networktreffen bereits seit einiger Zeit (sehr kontrovers) diskutieren. Selbst bin ich in 2 Gruppen Moderator und habe vor Kurzem erst eine 3. Gruppe schließen lassen, da es mir zeitlich nicht mehr möglich war, diese optimal betreuen zu können.
Meinem Vorredner kann ich mich nicht anschließen, da ich denke, wenn ein Moderator oder ein Moderatoren-Team qualitativ hochwertige Arbeit abliefert, nutzt diese Arbeit natürlich auch XING selbst. Zwar kann ein Moderator einen gewissen Bekanntheitsgrad für sich gewinnen, wenn er eine Gruppe gut führt und sicherlich läßt sich hierbei für Unternehmer dann auch ein positiver Benefit für den eigenen Unternehmenserfolg ableiten. Ihn dafür zu “bestrafen” und einen höheren Geldbetrag zu verlangen, halte ich für kontraproduktiv. Wie schon richtig bemerkt wird sich Qualität immer durchsetzen und die schlecht geführten Gruppen werden sich nach und nach aussortieren – dank entsprechender “XING-zu Mund-Propaganda”
Und wenn es Menschen gibt, die sich für das Klöppeln in der Nordheide interessieren, warum sollen diese sich dann nicht auch vernetzen. es steht doch jedem selbst frei, einer Gruppe beizutreten oder auch nicht, bzw. nachträglich wieder auszusteigen.
Allerdings finde ich, dass den Moderatoren eine wichtige Information noch immer (zu unrecht) verborgen bleibt: Moderatoren können zwar sehen, wieviele Mitglieder den Newsletter insgesamt erhalten, wissen aber nicht, welches Gruppenmitglied sich dafür abgemeldet hat. Für das Qualitätsmanagement einer Gruppe halte ich es allerdings für wichtig, bei Gruppenmitgliedern, die den Newsletter abgemeldet haben, nachfragen zu können, woran das liegt…